Gesichtet: Alpro Growing Up Pflanzendrink für die vegane Beikost und Kinderernährung

Vegane Beikost Alpro Growing up Pflanzendrink

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Hinweis: Dieser Artikel gibt meine eigene Meinung wieder und wurde nicht von Alpro gesponsert.

Vor eniger Zeit habe ich in einer Zeitschrift eine Werbeanzeige zu einem neuen Pflanzendrink gesehen, der direkt an (Klein-)Kinder adressiert ist. Die Rede ist von der noch relativ neuen Alpro Growing Up Pflanzendrink Serie. Mein Interesse war natürlich sofort geweckt. Ideal, wenn man mit einem Hafer- oder Sojadrink neben Vitamin B12, Vitamin D und Kalzium auch noch weitere relevante Nährstoffe – wie sie vor allem in der veganen Ernährung benötigt werden – abdecken kann. Nun wurde ich endlich auch in einem Supermarkt bei uns fündig und habe mir gleich mal eine Packung davon gekauft, um sie für dich genauer unter die Lupe zu nehmen.

Alpro Growing Up – Wieso, weshalb, warum?

Wenn man sich vegan ernährt und auch der Nachwuchs rein (oder überwiegend) pflanzlich aufgezogen werden soll, bieten sich speziell Hafer- und Sojadrinks oder andere Pflanzendrinks an. Bei deren Produktion fallen im Vergleich zu Kuhmilch nicht nur deutlich weniger Treibhausgase an, sondern es wird auch weniger Wasser verbraucht. Darüber hinaus sind sie gut verträglich, schmecken mild und werden mittlerweile auch oft mit den bei veganer Ernährung potenziell kritischen Nährstoffen Vitamin B12, Vitamin D und Kalzium angereichert. Das ist wunderbar, trägt es doch einen kleinen Beitrag zur Bedarfsdeckung des Sprösslings bei.

Aber auch, wenn man für sein Kind z.B. aus religiösen oder medizinischen Gründen, wie z.B. einer Allergie oder Unverträglichkeit gegenüber tierischem Eiweiß, eine Alternative zu Kuh-, Ziegen- oder Schafmilch sucht, ist man bei Pflanzendrinks richtig.

Da speziell im Säuglings- und Kindesalter nicht nur Vitamin B12, Vitamin D und Kalzium für eine gute Entwicklung nötig sind, sondern auch noch weitere Nährstoffe, liefert die Alpro Growing Up Serie nun eine speziell an (Klein-)Kinder adressierte Version.

Die Growing Up gibt es in zwei Varianten: Als Haferdrink ab 1 Jahr und als Sojadrink ab 1 bis 3+ Jahre.

Alpro Growing Up Haferdrink ab 1 Jahr

Ich persönlich bin ja Haferdrink-Fan, da er meiner Meinung richtig lecker schmeckt und regional angebaut werden kann. Auch mein Kleiner liebt ihn. Leider konnte ich auf der Website von Alpro keine Angaben dazu finden, woher der Hafer für ihren Growing Up stammt.

Grundsätzlich bringen alle Haferdrinks einen leicht süßlichen Geschmack mit sich. Diese Süße entsteht bei der Herstellung des Drinks, genauer gesagt bei der Fermentation. Dabei bauen Enzyme die im Hafer enthaltene Stärke zu Zucker ab.

Der Alpro Growing Up Haferdrink enthält folgende Makronährstoffe, Mineralstoffe und Vitamine lt. Herstellerangaben:

  • Eiweiß (1,8 g/100 ml)
  • Kalzium (120 mg/100 ml)
  • Eisen (1,4 mg/100 ml)
  • Jod (11,3 µg/100 ml)
  • Vitamin B2 (0,21 mg/100 ml)
  • Vitamin B12 (0,38 µg/100 ml)
  • Vitamin A (60 µg/100 ml)
  • Vitamin C (12 mg/100 ml)
  • Vitamin D (1,5 µg/100 ml)
  • Vitamin E (1,3 mg/100 ml)
  • Zink (0,9 mg/100 ml)

Sie leistet dadurch – je nachdem wie viel davon getrunken wird – einen kleinen bis guten Beitrag zur täglichen Nährstoffversorgung von Kindern.

Vegane Beikost Alpro Growing up Pflanzendrink

Beispiel:

Trinkt dein Kind täglich eine Tasse (ca. 150 ml) davon, nimmt es ca. 180 mg Kalzium, 0,57 µg Vitamin B12, 2,25 µg Vitamin D und 16,95 µg Jod zu sich. Der Haferdrink leistet also einen kleinen Beitrag zur Bedarfsdeckung.

Mit zwei Tassen pro Tag, á 150 ml, die 360 mg Kalzium enthalten, deckt ein 1- bis 4jähriges Kind bereits etwas mehr als die Hälfte seines Tagesbedarfs von 600 mg Kalzium. Auch die Versorgung mit Vitamin B12 in Höhe von 1,14 µg oder Jod in Höhe von 33,9 µg ist so weit angestiegen, dass man die Dosierung bei der Verwendung von Supplementen anpassen sollte. Gleiches gilt auch, wenn ein Vitamin D-Supplement verwendet wird. Je nach Verzehrmenge des obigen Pflanzendrinks sollte darauf geachtet werden, dass die Dosierung an die Trinkmenge angepasst wird.

Alpro Growing Up Sojadrink 1 – 3+

Wie oben bereits angemerkt, verbraucht auch die Herstellung von Sojadrinks ähnlich wenig Wasser wie die Herstellung von Haferdrinks. Außerdem gibt es mittlerweile auch Soja aus Deutschland und Österreich. Leider konnte ich auch zum Alpro Growing Up Sojadrink keine Hinweise dazu finden, woher Alpro die Sojabohnen dafür bezieht.

Der Drink ist ähnlich wie der Haferdrink mit Nährstoffen versetzt, mit dem Unterschied, dass sie etwas höher dosiert sind. Außerdem wurde auf die Zugabe von Vitamin A und E sowie Zink verzichtet. Er enthält laut Herstellerangaben:

  • Eiweiß (2,5 g/100 ml)
  • Kalzium (120 mg/100 ml)
  • Eisen (2,1 mg/100 ml)
  • Jod (24,5 µg/100 ml)
  • Vitamin B2 (0,21 mg/100 ml)
  • Vitamin B12 (0,38 µg/100 ml)
  • Vitamin C (12 mg/100 ml)
  • Vitamin D (0,15 µg/100 ml)

Anders als dem Haferdrink wird beim Sojadrink auch roher Rohrzucker zugesetzt. Warum, ist mir ein Rätsel. Aber ich vermute, dass es daran liegen könnte, dass (leicht) süßlich schmeckende Getränke die Akzeptanz bei Kindern fördern. Ohne zugesetzten Zucker schmeckt ein Sojadrink nämlich überhaupt nicht süß (anders als ein Haferdrink). Allerdings können zuckerhaltige Getränke – sofern häufig und viel davon getrunken wird – Karies, Übergewicht und damit einhergehende Krankheiten fördern.

Auch bei diesem Produkt ist es empfehlenswert, die Höhe an zugeführten Vitaminen und Mineralstoffen durch die tägliche Trinkmenge in Kombination mit Supplementen im Auge zu behalten, damit (auf Dauer) nicht überdosiert wird.

Fazit

Gesichtet: Alpro Growing Up Pflanzendrink für die vegane Beikost und Kinderernährung

In meinen Augen haben Pflanzendrinks wie diese ihre Daseinsberechtigung, denn sie können die Versorgung mit wichtigen Mikronährstoffen im veganen Alltag erleichtern und auch Eltern von Kindern, die aus ethischer oder medizinischer Sicht pflanzliche Produkte bevorzugen sollten, unterstützen. Im Idealfall wählt man Produkte, die ohne zugesetzten Zucker auskommen, denn meiner Meinung nach findet sich dieser eh bereits in viel zu vielen Produkten, die an Kinder adressiert sind.

Als vegane Mama fallen mir spontan auch noch die “Das mag ich nicht!”-Phasen ein. Auch während diesen Zeiten können angereicherte Pflanzendrinks als Zutat für Smoothies, Müslis, Breie, Aufstriche, Suppen, Dips und vieles mehr genutzt werden. Wir als Eltern können dadurch spielend leicht Nährstoffe in Mahlzeiten “verstecken”. Natürlich darf und sollte man sich aber nicht nur darauf verlassen. Die Grundlage – vor allem bei veganer Ernährung – ist und bleibt immer eine ausgewogene, bunte und frische Lebensmittelauswahl, die alle Lebensmittelgruppen miteinbezieht.

Kennst du die Alpro Growing Up-Serie schon? Wie ist deine Meinung zu diesen Pflanzendrinks? Oder hast du vielleicht noch weitere Fragen dazu? Dann meld dich gerne und kommentiere unterhalb dieses Artikels!

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2 Kommentare zu “Gesichtet: Alpro Growing Up Pflanzendrink für die vegane Beikost und Kinderernährung

    1. Hallo Julia,
      freut mich, dass dir die Infos dazu weiterhelfen 🙂 Bin bei Edeka fündig geworden, allerdings nur im “Edeka Center”. Alternativ führt auch z.B. DM den Pflanzendrink online.

      Viele Grüße,
      Melanie

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