Gesunde vegane Süßigkeiten – einfacher als gedacht!

Vegane Energiekugeln

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Wenn man in ein veganes Leben startet, stellt sich oftmals die Frage: Ist das eigentlich vegan oder nicht? Das betrifft natürlich auch die Sparte der Süßigkeiten, die bei dem ein oder anderen hoch im Kurs stehet und die durch die Umstellung auf vegan natürlich nicht einfach plötzlich fehlen darf. Auch ich liebe Süßes (wer tut das bitte nicht?!) und in diesem Beitrag möchte ich gerne genauer auf vegane Schokolade, Gummibärchen und Co. eingehen.

Tierische Inhaltsstoffe in Süßigkeiten

In Süßigkeiten findet man in der Regel verschiedene tierische Inhaltsstoffe, wie z.B. Milch, Milchpulver, Eier, Honig oder auch Gelatine. Diese Lebensmittel fallen bei einer veganen Ernährung natürlich weg. Aber lässt sich immer so leicht erkennen, ob die Tafel Schokolade, der Keks oder das fertige Dessert auch wirklich vegan ist?

Zu verschiedenen Lebensmittel-Zusatzstoffen habe ich bereits einen eigenen Beitrag geschrieben, den du dir gerne durchlesen kannst. Denn leider verstecken sich hinter unscheinbaren Bezeichnungen oftmals doch tierische Inhaltsstoffe, wie z.B. hinter “E 120: Echtes Karmin” (roter Farbstoff von der Scharlach-Schildlaus) oder “E 322: Lecithin” (Emulgator, der in natürlicher Form in Eiklar vorkommt; kann aber auch pflanzlich hergestellt werden).

Ein Blick auf die Zutatenliste ist daher immer empfehlenswert, auch wenn sich ggf. nicht auf den ersten Blick erkennen lässt, ob es auch wirklich rein pflanzlich ist.

Auf der anderen Seite sind natürlich Inhaltsstoffe wie Gelatine, Milch, Milchpulver & Co. eindeutig als nicht vegan einzuordnen.

Glücklicherweise gibt es immer mehr süße Snacks, die direkt als vegan ausgewiesen werden. Bedenken solltest du aber, dass die Bezeichnung vegan nicht geschützt ist. So kann es sein, dass während der Herstellung tierische Substanzen verwendet, im weiteren Verarbeitungsprozess aber wieder entfernt wurden, so dass das Endprodukt zwar vegan ist, aber im eigentlichen Sinne nicht vegan war. Verlässlich Auskunft dazu gibt nur die Vegan-Blume der Vegan Society England und das V-Label der European Vegetarian Union.

Stark verarbeitete Lebensmittel

Leider zählen konventionelle vegane und nicht-vegane Süßigkeiten zu Lebensmitteln, die stark verarbeitet wurden. Um sie geschmacklich (noch) besser oder auch länger haltbar zu machen, sind nicht nur verschiedene Produktionsschritte, sondern auch Inhaltsstoffe notwendig. So enthalten Schokolade, Kekse, Gummibärchen, Kuchen, Chips, Salzstangen, Bonbons, usw. meist viel Fett, Zucker oder Salz.

Dabei ist Fett grundsätzlich nicht ungesund – wenn es in seiner vollwertigen Form wie z.B. Nüssen gegessen wird. Wird es allerdings extrahiert und Lebensmitteln in Form von (zu viel) Öl zugegeben, ist es grundsätzlich als schlechter für die Gesundheit zu beurteilen. Gleiches gilt für Weißmehl oder (Haushalts-)Zucker. Während der Verzehr vollwertiger Kohlenhydrate (wie. z.B. Vollkorn-Getreide) und Fruchtzucker-Quellen wie beispielsweise Obst positiv zu bewerten ist, kann Weißmehl und isolierter Zucker unter anderem Übergewicht, Diabetes mellitus Typ 2 oder auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen fördern. Bei Salz verhält es sich ähnlich, denn ein zu viel davon kann sich nicht nur negativ auf die Nieren, sondern auch auf das Herz-Kreislauf-System auswirken.

Süßigkeiten, Desserts und Gebäcke – vegan oder nicht – sollten daher immer bewusst konsumiert werden!

Vegane & gesunde Alternativen zu Schokolade & Co.

Anders verhält es sich natürlich, wenn du bei kleineren und größeren süßen Sünden auf vollwertige und gesunde Lebensmittel achtest. Zugegeben, vegane UND gesunde Schoko- bzw. Süßigkeiten-Alternativen zu finden, kann zu Beginn doch deutlich schwerer sein, als gedacht. Damit du nicht lange suchen musst, liste ich dir hier meine liebsten veganen und gesunden Süßigkeiten-Ideen auf.

Dattelschokolade von Makri

Makri Dattel Schokolade

Die Dattelschokolade von Makri besteht nur aus wenigen Zutaten und verwendet statt handelsüblichem Haushaltszucker einfach Datteln! Und da Datteln ein vollwertiges pflanzliches Lebensmittel sind, schmeckt diese Schokolade fast schon zu gut, um wahr zu sein. Hier darfst du wirklich nach Herzenslust schlemmen 🙂

Wenn du bislang herkömmliche Schokoladen gewohnt warst, schmeckt die Dattelschokolade schon etwas anders. Sie ist lange nicht so zartschmelzend wie ihr tierisches Pendant, das Milch enthält, aber sie hat den großen Vorteil, dass sie einfach viel gesünder ist.

Speziell für unseren Sohn haben wir sie immer vorrätig, denn diese können wir ihm ohne schlechtes Gewissen anbieten. Und er liebt sie!

Trockenobst jeder Art

Eine weitere tolle Nasch-Option bietet Trockenobst. Egal, ob du dabei lieber auf getrocknete Feigen, Aprikosen, Pflaumen, Datteln, Rosinen oder Mangos setzt – Trockenobst liefert viele wertvolle Nährstoffe, die auch für Kinder als Snack zwischendrin empfehlenwert sind. Außerdem sind sie ein idealer Snack auf Wanderungen, Tagesausflügen, Städtetrips, usw., denn sie liefern sofort Energie.

Apropos Energie: Die solltest du natürlich in getrockneten Früchten nicht unterschätzen, denn sie bringen – je nach Sorte – einiges an Kalorien mit sich. Daher bitte immer nur in Maßen konsumieren. Auf gezuckerte Sorten solltest du selbstredend natürlich ebenfalls eher verzichten.

Unser Kleiner und wir snacken Trockenfrüchte sehr gerne zu Nüssen – egal, ob unterwegs oder Zuhause 🙂

Konventionelle vegane Süßwaren

Aus zeitlichen Gründen kann es manchmal einfach einfacher sein, vegane Süßigkeiten vom Supermarkt zu kaufen. Achte dann wenn möglich darauf, dass das Produkt aus Vollkorn besteht, statt aus Weißmehl. Oder dass statt Zucker eine alternative Süßungsmethode (z.B. Datteln, Agavendicksaft, Ahornsirup) verwendet wurde. Ebenso sollte die Zutatenliste so kurz wie möglich sein, denn das weißt darauf hin, dass das Produkt nicht allzustark verarbeitet wurde.

Orientiere dich ggf. an Rohkost- oder Fruchtriegeln. Diese findet man mittlerweile in gut sortierten Supermärkten oder alternativ in Bioläden. Ebenso sind Energiekugeln eine tolle Wahl, denn sie werden oftmals auf einer Basis von Datteln und Haferflocken hergestellt.

Selbstgemachte vegane Süßigkeiten

Ich weiß, ich weiß. Für selbstgemachte Süßigkeiten, Kekse und Kuchen braucht man mehr Zeit, als sich einfach schnell was vom Supermarkt zu kaufen. Dennoch: Selbstgemachte Süßigkeiten und Snacks bieten den großen Vorteil, dass du vollwertige, natürliche Zutaten verwenden kannst.

Deine Möglichkeiten sind schier unbegrenzt: Von selbstgemachten veganen Schoko- und Rohkostriegeln, über Plätzchen, Desserts und Keksen, bis hin zu roh-veganen Kuchen und Energie-Kugeln ist alles möglich! Sophia von isshappy.de hat diesbezüglich die richtigen Rezept-Ideen für dich: Vegane Desserts und Süßigkeiten. Teste dich einfach mal durch verschiedene Rezepte, es ist sicherlich das ein oder andere dabei, das dir super schmeckt UND in deinen Zeitplan passt!

Wenn wir Besuch erwarten haben sich bei uns mittlerweile Süßkartoffel-Brownies oder ein Schoko-Süßkartoffelkuchen bewährt. Sophias Chia-Schokopudding ist bei uns ein gern und schnell gemachter Snack zwischendrin und Energiekugeln in verschiedenen Varianten gehen eigentlich auch immer!

Vegane Energiekugeln

Ich hoffe, ich konnte dir einen kleinen Überblick über vegane Süßigkeiten geben, so dass du dich im Supermarkt zukünftig leichter orientieren kannst. Und alternativ kannst du auch gerne selbst tätig werden und dir deine liebste Süßigkeiten-Kreation zuhause backen!

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